Ägypten

Wir schreiben das Jahr 1360 vor Christus


Das große ägyptische Reich prosperiert unter der Herrschaft von Pharao Amenhotep. Frieden, Reichtum und Wohlstand breiten sich im ganzen Land aus. Die feinen Künste und das Bauwesen erleben einen nie da gewesenen Aufschwung.

Um den Pharao und dessen Vorgänger zu ehren, feiert das Volk das Sed-Fest und gedenkt mittels zahlreicher Rituale und Opfer der göttlichen Macht des Herrschers. Hinter den Mauern des Palasts von Theben finden jedoch ganz andere, weltlichere Feste statt. Abgeschottet von den Augen des Volkes feiert der Hofstaat des Pharaos ausschweifende Orgien der Gewalt und der Lust. Abgeschieden von der Öffentlichkeit, geben sich der der Herrscher und dessen adelige Gästeschar ihren Gelüsten hin. 

Palastdienerinnen, Tänzerinnen, Sklavinnen und Tempelhuren geben ihr Bestes, um ihren Herren einen unvergesslichen Abend in der Hauptstadt des ägyptischen Weltreichs zu bescheren. Speis und Trank im Überfluss, bizarre Rituale der Lust am Schmerz und der Demut, öffentliche Bestrafungen ungehorsamer Dienerinnen, Opferungen und Opfergaben – all das erwartet die Gäste der Feierlichkeiten.

Auch wird in trauter Runde – bei Wein und gutem Essen – sicher der eine oder andere Sklavenhandel über den Tisch gehen oder auserwählte Dienerinnen vor herausfordernde Prüfungen gestellt werden. 

Im Innersten des Palastes warten die Tempelhuren – bereit ihren Leib den Göttern der Lust zu opfern und die Opfergaben der Gäste zu empfangen.

© 2019 OBSEQUIUM​

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